ADHS-Kinder: Symptome, Umgang & Sozialverhalten

Kind mit ADHS draußen

ADHS-Kinder, Kinder mit der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, stellen für Eltern eine große Herausforderung dar. Sie sind unkonzentriert, hyperaktiv, und leicht ablenkbar. Nicht selten fallen sie auch durch ihr Sozialverhalten negativ auf.

Natürlich ist jedes Kind einzigartig. Manche zählen zu der Gruppe der Träumer und manche sind von Natur aus lebhafter, spielen am liebsten draußen, wo sie sich frei bewegen können und wollen ständig Neues erleben. Diese Tatsache macht es schwer, ADHS zu diagnostizieren. Die Grenzen zwischen einem aufgeweckten Kind und krankhafter Hyperaktivität sind oftmals fließend. Einen festgelegten Wert, ab wann ein Kind tatsächlich als hyperaktiv gilt, gibt es nicht.

Was sind also typische ADHS-Symptome bei Kindern? Welche Besonderheiten weisen sie im Sozialverhalten auf und worauf sollten Eltern im Umgang mit ihren Kindern ganz besonders achten? All dies erfährst du in diesem Artikel.

Übersicht

  1. Die klassischen Symptome von ADHS
  2. ADHS Symptome nach Alter
  3. ADHS – Nicht alle Kinder sind gleich
  4. Abgrenzung von ADHS und anderen Störungen
  5. Diagnose ADHS – oder doch nicht?
  6. Entwicklung des Sozialverhaltens von ADHS-Kindern
  7. Mögliche Folgen einer ADHS bei Kindern
  8. Der richtige Umgang mit ADHS-Kindern
  9. Positive Aspekte von ADHS
  10. Quellen

Die klassischen Symptome von ADHS

In der Regel zeigen Kinder mit ADHS bereits in den ersten fünf Lebensjahren Verhaltensauffälligkeiten, beispielsweise im Kindergarten im Umgang mit Anderen, in der Schule oder auch zu Hause.

Kennzeichnend für ADHS sind drei Kernbereiche:

  1. Unaufmerksamkeit: Aufmerksamkeitsdefizit, Konzentrationsschwäche
  2. Hyperaktivität: Zapperlphilipp-Phänomen, übermäßige Unruhe
  3. Impusivität: Propbleme mit der Impulskontrolle, Ungeduld

Kinder mit der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung sind leicht ablenkbar, bringen Aufgaben selten zu Ende und vermeiden Situationen, in denen eine Herausforderung zu erwarten ist. Besonders stark zeigen sich ADHS-Symptome, wenn bestimmte Aufgaben zu erledigen und Regeln einzuhalten sind.

Auch das Aufrechterhalten der Konzentration fällt ihnen schwer. Daher zeigen sich Symptome häufig beispielsweise im Schulunterricht, beim Erledigen der Hausaufgaben oder beim gemeinsamen Essen, wenn das Kind ruhig am Tisch sitzen muss. Tiefergehende Informationen zu den typischen Symptomen von ADHS findest du in unserem großen ADHS-Guide.

ADHS Symptome nach Alter

Je nach Alter können die ADHS-Symptome stark variieren und so äußern sie sich bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern auf unterschiedliche Art und Weise.

ADHS-Anzeichen bei Säuglingen

Eine sichere ADHS-Diagnose lässt sich im Säuglingsalter noch nicht stellen. Allerdings fanden Forscher in einer Langzeitstudie einen Zusammenhang zwischen ADHS  und sogenannten Regulationsstörungen.

In der Studie wurden hier 1120 Kinder achteinhalb Jahre begleitet. Im Alter von fünf, 20 und 56 Monaten wurden die Eltern zu Regulationsstörungen bei den Kindern interviewt. Außerdem wurden neurologische Untersuchungen durchgeführt. Im Alter von achteinhalb Jahren wurde dann eine Intelligenzmessung durchgeführt und das Kind auf ADHS Anzeichen observiert. Weitere Elterninterviews sollten zusätzliche Informationen zum Verhalten der Kinder geben.

Das Ergebnis: 23.8 Prozent der Kinder wiesen mindestens bei zwei Messungen Regulationsstörungen auf. Durchgängige Regulationsstörungen scheinen im Zusammenhang zu stehen mit einem niedrigeren IQ, Verhaltens-, Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsproblemen sowie einer ADHS Diagnose im Schulkindalter.

Babies mit Regulationsstörungen fallen durch häufiges und langes Schreien auf. Sie schlafen oft schlecht und das Füttern wird nicht selten zur großen Herausforderung.

Zudem sind Babies mit Regulationsstörungen sehr unruhig und wirken oft schlecht gelaunt. Oftmals lehnen sie auch Körperkontakt ab.

Dieses Verhalten muss aber, wie die Studie gezeigt hat, nicht zwangsläufig auf ADHS zurückgeführt werden. Schließlich wurde nur etwa ein Drittel der Babies, die durch diese Verhaltensweisen auffielen, später tatsächlich mit ADHS diagnostiziert.

ADHS-Symptome bei Kleinkindern

Eine eindeutige Diagnose zu stellen, ist auch bei Kleinkindern nicht einfach. Typischerweise fallen ADHS-Kleinkinder durch häufiges Schreien, Unlust beim Spielen, sowie durch eine geringe Fähigkeit zur Aufmerksamkeit auf. Auch motorische Unruhe und Rastlosigkeit können erste Hinweise auf ADHS sein.

Zeigt das Kind vermehrt Trotzreaktionen und neigt zu Wutanfällen, können auch diese Anzeichen für ADHS sein. Manche Kinder fordern ihre Eltern beispielsweise durch ständige Geräuschproduktion heraus.

Auch im Sozialverhalten können sich bereits im Kleinkindalter Auffälligkeiten zeigen. Durch ihr störendes Verhalten, findet das Kind nur schlecht Anschluss und hat Probleme, Freunde zu finden.

Was anderen Kindern große Freude bereitet, ist für Kinder mit ADHS häufig nur schwer umzusetzen. So ist etwa der Umgang mit Bastelwerkzeugen aufgrund ihrer mangelnden grob- und feinmotorischen Fähigkeiten eine Herausforderung.

Und auch beim Spracherwerb zeigen Kleinkinder mit ADHS Auffälligkeiten. Dieser geschieht entweder auffällig früh oder aber verzögert.

AHDS-Symptome bei Kindern im Grundschulalter

Kinder im Grundschulalter, die unter ADHS leiden, zeichnen sich durch eine geringe Frustrationstoleranz und Wutanfälle aus. Laufen Dinge nicht so, wie sie es wollen, können sie zur tickenden Zeitbombe werden.

Mädchen lehnt deprimiert an Tafel
Das systematische Arbeiten in der Schule fällt Kindern mit ADHS oft schwer.

Weitere Symptome sind ständiges Reden sowie unpassende Gestik und Mimik. Auch Tollpatschigkeit und häufige Unfälle beim Spielen können Anzeichen für ADHS sein.

Die Grundschule stellt für Kinder mit ADHS eine große Herausforderung dar, denn sie haben größte Probleme damit, sich zu konzentrieren und ruhig sitzenzubleiben. Sie lassen außerdem andere Klassenkameraden nicht ausreden und fallen selbst durch übermäßiges und hastiges Sprechen auf.

Das Lösen von Aufgaben gestaltet sich schon in der Grundschule schwierig, da Kinder mit ADHS nur selten systematisch arbeiten und nur langsam voran kommen. Es fällt ihnen außerdem schwer, Aufgaben überhaupt zu Ende zu bringen, da sie außerordentlich leicht ablenkbar sind.

Häufig wird ein erster Verdacht auf ADHS von den Lehrern geäußert, für die Kinder mit ADHS durch permanentes Stören und starke Ablenkbarkeit auffallen. Auch eine Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche kann ein Hinweis auf ADHS sein. Dies erschwert es den Kindern zusätzlich, in der Schule mitzuhalten. Ihre Schrift ist zudem oft nur schlecht leserlich und ihr Ordnungsverhalten mangelhaft.

ADHS – Nicht alle Kinder sind gleich

Kinder sind Individuen und so können auch die Symptome einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung variieren. Nicht jedes Kind weist alle der typischen ADHS Symptome auf, dafür sind Verhaltensauffälligkeiten viel zu mannigfaltig. Generell lassen sich drei Subtypen diagnostizieren.

  1. Vorwiegend hyperaktiv-impulsives Erscheinungsbild
    Bei diesem Typ steht der hohe Bewegungsdrang und die mangelnde Impulskontrolle im Vordergrund. Kinder dieses Typs scheinen vergleichsweise wenig Schwierigkeiten mit der Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit zu haben, dafür ecken sie vermehrt bei Gleichaltrigen an und können sich nur schwer in Gruppen einfinden. Statistisch sind Jungen fünfmal häufiger in diesem ADHS-Profil zu finden, als Mädchen.
  2. Vorwiegend unaufmerksames Erscheinungsbild
    In diesem Profil wird häufig von ADS gesprochen, also dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Kinder dieser Gruppe sind häufig geistig abwesend und besonders zurückhaltend. Lehrer beschreiben diese Kinder häufig als Träumer, die aus dem Fenster starren und dem Unterricht nur schwer folgen können.  Sie fallen außerdem dadurch auf, dass sie auch für vergleichsweise einfache Aufgaben erheblich mehr Zeit benötigen, als die Mitschüler. Weitere Symptome sind beispielsweise Aggressionen und oppositionelles Trotzverhalten.
    In dieser ADHS-Gruppe befinden sich Mädchen doppelt so häufig wie Jungen.
  3. Mischtyp
    Als Mischtypen gelten solche Kinder, die sowohl durch Unaufmerksamkeit als auch durch Impulsivität und Überaktivität auffallen. Diese Kinder haben es gesellschaftlich meist besonders schwer, da ihr spezieller Charakter im Umfeld häufig aneckt.

Kinder mit ADHS fallen häufig allerdings auch durch weitere Verhaltensweisen auf, die ein Indiz der Störung sein können. Besonders starkes Trotzverhalten und ständiges Dagegensein, ganz egal, ob es um ein bestimmtes Ziel, eine Meinung oder eine Aufgabe geht, sollte die Alarmglocken bei Eltern läuten lassen.

Abgrenzung von ADHS und anderen Störungen

Wie deutlich geworden sein sollte, sind die Symptome von ADHS vielfältig und variieren von Kind zu Kind. Daher ist es auch so schwierig, eine einwandfreie Diagnose zu stellen. Denn manchmal verstecken sich hinter den Symptomen auch andere Störungen, die von ADHS abzugrenzen sind. Diese können beispielsweise Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) oder eine verringerte Intelligenz sein. ADHS-ähnliche Hyperaktivität kann außerdem auch durch eine Zwangsstörung hervorgerufen werden.

Darüber hinaus können auch körperliche Ursachen zu Symptomen wie Hyperaktivität oder Aufmerksamkeitsdefizit führen. Stoffwechselstörungen, Epilepsie, Tourette-Syndrom, und Seh- oder Hörprobleme sind nur ein paar der körperlichen Ursachen, die ADHS-ähnliche Symptome auslösen können.

Letztlich kann eine Diagnose nur vom Spezialisten getroffen werden. Dieser vergleicht nach Möglichkeit seine Ergebnisse mit Vorbefunden, etwa von der Einschulungsvoruntersuchung. Leider bleiben jedoch auch Fehldiagnosen nicht aus.

Diagnose ADHS – oder doch nicht?

In Deutschland sind mehr als 600.000 Kinder und Jugendliche mit ADHS diagnostiziert. Allein in den Jahren 2006 bis 2014, so eine Auswertung der Barmer Krankenkasse, ist die Zahl der Kinder, die mit ADHS diagnostiziert wurden, von 6.0 auf 10 Prozent angestiegen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Frage nach der Richtigkeit der Diagnose gestellt wird. Nicht selten wird daher von der “Modeerscheinung ADHS” gesprochen.

Klar ist, nicht jedes besonders aktive Kind leidet an ADHS. Vielen fehlt einfach Bewegung an der frischen Luft, um ihre Energie auszuleben, oder eine nährstoffreiche Ernährung, um ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Andere brauchen mehr Erholungsmomente, um wieder ruhiger zu werden. In diesen Fällen reicht bereits eine Änderung des Lebensstils aus, um Symptome zu verbessern.

In Anbetracht der häufigen Fehldiagnosen bezüglich ADHS, von denen ausgegangen wird, ist es umso wichtiger, die Diagnose von einem erfahrenen Kinderarzt bzw. einem Kinderpsychiater treffen zu lassen.

Entwicklung des Sozialverhaltens von ADHS-Kindern

Ist die Diagnose ADHS erst einmal gestellt, ist es wichtig, die Entwicklung des Sozialverhaltens der Kinder im Auge zu behalten.

Kinder mit ADHS haben nicht selten Probleme im Umgang mit anderen Menschen – auch mit Gleichaltrigen. Sie gelten häufig als Außenseiter, da andere Kinder nur schwierig mit dem speziellen Charakter der ADHS-Kinder klarkommen.

Junge wird aus Gruppe ausgeschlossen. Mädchen zeigen mit dem Finger auf ihn.
Kinder mit ADHS haben es oft schwer, Zugang zu Gruppen mit Gleichaltrigen zu finden.

Kinder mit ADHS können phasenweise ohne ersichtlichen Grund im Kreis herum rennen, sie brechen grundlos in Wut aus, haben eine sehr geringe Frustrationstoleranz und große Probleme damit, sich anzupassen.

Besonders im Grundschulalter kommen Störungen in der Beziehung zu Gleichaltrigen zum Vorschein. ADHS-Kinder fallen durch dissoziale Verhaltensweisen auf, z.B. durch Stehlen und Lügen, haben Wutausbrüche und leiden an einem verminderten Selbstwertgefühl.

Durch ihre Verhaltensauffälligkeiten wird ein ADHS-Kind schnell zum Außenseiter und es hat große Probleme damit, Freundschaften zu schließen. Dadurch kommt es häufig zu Folgeproblemen, wie beispielsweise Aggressivität und Schulunlust, was das Sozialleben zusätzlich erschwert. Der richtige Umgang der Eltern mit ADHS-Kindern ist daher essentiell, da sonst psychische Folgen der Störung auftreten können.

Mögliche Folgen einer ADHS bei Kindern

Aufgrund der vielfach konfliktreichen Beziehungen mit ihrem Umfeld, ergeben sich häufig schwerwiegende Folgen für ADHS-Kinder. Diese können erheblich variieren und sind u.a. davon abhängig, wie frühzeitig die Diagnose gestellt und mit einer Behandlung begonnen wird.

Niedriges Selbstwertgefühl

Ein niedriges Selbstwertgefühl ist keine Seltenheit bei Kindern mit ADHS. Aufgrund der oftmals schwierigen Beziehungen und ausbleibenden Erfolgserlebnisse leidet das Selbstbewusstsein von ADHS-Kindern sehr. Darüber hinaus besteht die Gefahr für das spätere Auftreten von weiteren psychischen Störungen, wie etwa Angststörungen, Depressionen, und Störungen des Sozialverhaltens.

Erhöhte Verletzungsgefahr

AHDS-Kindern fällt es häufig schwer, ihre Kräfte richtig einzuschätzen und Grenzen zu akzeptieren. Daher ist die Gefahr von Unfällen und Verletzungen für Kinder mit ADHS im Vergleich zu nicht Betroffenen erhöht. Außerdem kommt es häufiger zu Krankenhausbehandlungen aufgrund von Sportunfällen.

Unterschätzung riskanter Situationen

Kinder mit ADHS scheinen einen ausgeprägten Hang zu riskanten Situationen zu haben. Warum dies so ist, ist noch nicht geklärt. Es wird aber angenommen, dass ADHS-Kinder eine häufigere und vergleichsweise stärkere Reizung ihres Belohnungssystems im Gehirn benötigen und diese Belohnung suchen sie in riskanten Situationen

Der richtige Umgang mit ADHS-Kindern

Die Folgen einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung bei Kindern sollten nicht unterschätzt werden. Daher ist der richtige Umgang der Eltern mit ihren Kindern essentiell.

Kinder mit ADHS brauchen konsequente Eltern und klare Regeln. Diese geben dem Kind Halt, Sicherheit und Orientierung.

Kind räumt auf
Kinder mit ADHS sollten langsam an klare Regeln herangeführt werden.

Zunächst sollte das Kind an kleine Regeln gewöhnt werden, indem ihm kleine Aufgaben, wie beispielsweise das Tischdecken, übertragen wird. Richtige Verhaltensweisen und Aufgaben sollten dann stets belohnt werden, z.B. indem nach dem Aufräumen gemeinsam ein Spiel gespielt wird. Lob sollte außerdem auch ausgesprochen werden. Ein “Das hast du gut gemacht” motiviert das Kind ungemein. Vergleiche mit anderen Kindern hingegen wirken sich eher kontraproduktiv aus. Stattdessen sollten die guten Seiten des Kindes wahrgenommen und bestärkt werden.

Auf einen Regelübertritt hingegen sollte konsequent und unmittelbar reagiert werden. Wenn die Emotionen jedoch einmal überkochen, sollten Diskussionen vermieden werden. In dem Fall ist es besser, dem Kind eine Auszeit zu geben und nötigenfalls auch das Zimmer zu verlassen.

Eine klare Tagesstrukturierung und Rituale helfen dem Kind dabei, sich im Tagesverlauf besser zu orientieren. Das Kind weiß so stets, wann welches Verhalten erwünscht ist. Außerdem sollte in klaren Ich-Botschaften mit dem Kind gesprochen werden. Klare, dem Kind zugewandte Botschaften wie “Ich möchte, dass du alle Lego-Steine in die Kiste räumst” helfen dem Kind, genau zu erkennen, was von ihm verlangt wird.

Positive Aspekte von ADHS

Betroffene Eltern sehen die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung ihrer Kinder wahrscheinlich meist als größte Herausforderung. Allerdings gibt es auch positive Aspekte von ADHS.

ADHS-Kinder sind geistig oft sehr beweglich und gelten als ausgesprochen kreativ. Wenn sie eine Aufgabe gefunden haben, die sie begeistert, sind sie hoch motiviert und mit größter Freude bei der Sache. In diesem Fall ist es ADHS-Kindern sogar möglich, ihre volle Aufmerksamkeit über eine längere Zeit erfolgreich auf eine Sache zu richten.

Sie haben außerdem einen guten Zugang zu ihren Gefühlen und sind allgemein hin sehr hilfsbereit. ADHS-Kinder verfügen darüber hinaus über einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Und trotz der vielen Schwierigkeiten, die Kinder aufgrund der ADHS-Symptomatik erfahren, finden sie oftmals überraschende und kreative Wege, mit ihrer Störung zurechtzukommen. Auch diese positiven Aspekte sollten nicht vergessen werden.

 

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Quellen

Verwendete Quellen für diesen Artikel

Lauth, G., Schlottke, P. & Naumann, K. (2007). Rastlose Kinder, ratlose Eltern. Hilfen bei ADHS. München: Deutscher Taschenbuch Verlag.

Döpfner, M., Schürmann, S, Frölich, J. (2002). Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten – THOP. Weinheim: Psychologie Verlags Union.

-https://www.netdoktor.de/krankheiten/adhs/

-https://www.mit-kindern-lernen.ch/meine-schueler/ads-adhs/230-typische-schulschwierigkeiten-von-ads-adhs-kindern

-http://othes.univie.ac.at/16016/1/2011-07-12_0606164.pdf

-https://www.adhs-infoportal.de/adhs-bei-kindern-und-jugendlichen/moegliche-folgen-einer-adhs

-https://www.baby-und-familie.de/Adhs

-https://www.adhspedia.de/wiki/Fehldiagnosen

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